Weil:
- Bei planmaessigem Betrieb sind Kernkraftwerke sehr effizient und umweltschonend, stehen nich daemlich drehend in der Gegend rum oder zerstueckeln Fische in der Ostsee.
- Das naechste KKW befindet sich ca. 50km entfernt in suedlicher Richtung und der Wind weht meistens in andere Richtungen als gen Norden.
- Ich finde die Idee ziemlich sinnvoll, dass wir die Brennstaebe in Salzbergwerken und aehnlichem endlagern, die Faesser werden die ersten 100 Jahre halten (weil sie nicht von sowjetischen Ingenieuren innerhalb von 2 Tagen entworfen und zusammengeschraubt wurden), und was in 20.000 Jahren ist, kratzt mich nicht mehr, da ich noch nicht hinter das Geheimnis der Unsterblichkeit gekommen bin.
- Sollten saemtliche KKW in Deutschland zur gleichen Zeit wider Erwarten und gesundem Menschengestalt in die Luft gehen und wuerde man pro sagen wir 25 km Radius eine Atombombe werfen, wuerde das nicht reichen, dass wir ein ernsthaftes Verstrahlungsproblem auf der gesamten Erdoberflaeche haetten.
- Ich spiele auch gerne Fallout ( Ende Oktober wieder
!)- hoffentlich wird das von Vorteil sein, wenn ich mich fuer einen Platz in der Mainzer Vault bewerbe.

Achso, noch folgendes Gedankenspiel:
- Neben mir steht eine Flasche Cola, deren Etikett angibt, dass sie 105kcal/250ml enthalte, also hochgerechnet auf einen Liter Cola waeren das 440kcal, was ca. 1760kJ Energie entspricht.
- Die oben erwaehnten Nuklearwaffen sind Wasserstoffbomben und haben eine ziemlich große Sprengkraft, sagen wir mal eine Megatonne, das ist so viel wie 50 Fat man Bomben (wurde auf Nagasaki geworfen). Gibt zwar fiesere Bomben, beispielsweise sowjetische, die sind allerdings ziemlich unhandlich und aufwendig in der Herstellung.
- Mit 1 T (Energiefreisetzung von 1 Tonne Trinitrotuolol) = 4,184 · 10^9 J Sprengkraft erhalten wir fuer unsere Bomben jeweils ca. 4·10^12 kJ Energie, ich schreibe das mal aus: 4000000000000 kJ
- Um so viel Energie durch Cola zu sich zu nehmen, muesste man 2,27 * 10^9 Liter Cola trinken.
